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Für immer vielleicht - Cecelia Ahern

Leseprobe - Für immer vielleicht
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Spoilerwarnung!

 

Buchgattung: Roman -Taschenbuch 

Originalsprache: Englisch 

Übersetzer: Christine Strüh

Preis: 9,99 € 

ISBN: 978-3-596-16134-8

Seitenzahl: 448 Seiten

Verlag: Fischer 

 

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Klappentext

Alex und Rosie kennen sich, seit sie fünf Jahre alt sind. Alex muss kurz vor dem Abi mit seinen Eltern von Irland nach Amerika ziehen. Rosie will nachkommen und Hotelmanagement studieren, doch dann wird sie schwanger. Und das nicht von Alex. Sie zieht ihre Tochter allein groß, Alex heiratet eine Amerikanerin. Erst nach Jahren ist er wieder solo - doch inzwischen ist auch Rosie verheiratet ...

In all den Jahren bleiben Alex und Rosie in Kontakt. Nicht nur mit Briefen, auch mit E-Mails, Chatnachrichten, SMS und allem anderen, was man sich heutzutage so schreiben kann. Doch es ist wie verhext: Rosie und Alex sind einfach wie die Königskinder ...

 

Rezension

Heute handelt es sich um "Für immer vielleicht" von Cecelia Ahern. Das Buch erschien 2016 beim Fischer Verlag, besteht aus 448 Seiten und kostet 9,99. Ich habe das Buch im Rahmen einer Tauschaktion von einer Freundin bekommen.

 

Rosie und Alex kennen sich, seit sie fünf Jahre alt sind. Sie sind beste Freunde und nichts kann sie trennen - bis Alex' Vater eine Stelle in Boston bekommt und Alex mit seiner Familie von Irland nach Boston zieht. Rosie plant nach der Schule in Boston Hotelmanagement zu studieren und ebenfalls in die USA zu ziehen, doch dann wird sie schwanger, mit 18 Jahren. Sie entscheidet sich für das Kind und gegen Boston. Alex heiratet, wird Vater und als er wieder Single ist, ist Rosie verheiratet. All die Jahre haben sie sich Nachrichten geschickt. Briefe, SMS, E-Mails, alles, um in Kontakt zu bleiben. 

 

Das Buch wird ausschließlich durch diese Nachrichten erzählt. So liest man zu Beginn die kleinen Zettelchen, die sie sich in der Schule geschrieben haben und später eher Briefe und E-Mails. Obwohl die Geschichte ausschließlich über Nachrichten erzählt wird, gibt es einen Spannungsbogen. Man liest erwartungsvoll die nächsten Nachrichten und ist gespannt, wie es weiter geht. Hin und wieder liest man Nachrichten von den Verwandten der beiden; dabei treten sowohl Stephanie, Rosies Schwester und Phil, Alex' Bruder häufiger auf. Zudem gibt es noch die Eltern von Rosie, Katie: Rosies Tochter, Toby: Katies besten Freund und Ruby: Rosies beste Freundin. Selten liest man mal was von Kevin: Rosies Bruder, der sich immer sehr im Hintergrund hält und nicht so viel mit seiner Familie zutun hat. Man begleitet Rosie durch ihr Leben anhand all dieser Nachrichten, die sie mit anderen austauscht und manchmal möchte man regelrecht verzweifeln, weil das Buch realistischer ist, als man es manchmal von Büchern möchte.

 

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Süß finde ich, dass bei den Briefen der Kindern, typische Rechtschreibfehler vorhanden sind, die kleine Kinder beim Schreiben nunmal machen. So wirkt es absolut authentisch und echt. Jeder Charakter steht für sich und wirkt nicht wie ein billiger Abklatsch, oder eine Erfindung, weil man eben mehr Figuren benötigt. Sie alle haben ein Leben, welches wirklich realistisch dargestellt wird. 

 

Im Vordergrund sind natürlich Rosie und Alex, aber auch Ruby wird irgendwann ein fester Teil ihres Lebens und der Austausch mit ihr ist wunderbar. Ruby ist eine unfassbar lustige und sarkastische Person und ich musste mehr als einmal laut auflachen.

Man merkt im Laufe des Buches auch, wie sehr sich die Figuren über die Jahre verändern. 

Das macht das Buch für mich nochmal lesenswerter - Es findet eine Charakterentwicklung statt, die Figuren regen sich untereinander zum Nachdenken an, insgesamt also doch sehr lebensnah. Vor allem weil man sich oft denkt "Jetzt wäre doch der perfekte Zeitpunkt, um endlich zu sagen, was du willst!" und dann kommt wieder was dazwischen, oder einer der beiden redet sich ein, dass es doch nicht passt. Zum Haare raufen! 

 

"Für immer vielleicht" war tatsächlich mein erstes Buch von Cecelia Ahern und ich hatte unfassbar viel Spaß es zu lesen. Es ist humorvoll, spannend, aber auch so unfassbar nah an der Realität, sodass ich Rosie hin und wieder doch in den Hintern treten wollte, doch endlich mal egoistischer zu werden und nicht so menschlich zu denken. Sie ist Mutter und will nur das beste für Katie, aber an manchen Stellen konnte ich das absolut nicht nachvollziehen und war förmlich genervt von ihr. Aber ich denke, da ich 20 bin, kein Kind habe und für gewöhnlich Romane ohne Kinder lese, ist das ganz natürlich. Da kann man mütterliche Fürsorge nicht immer gänzlich nachvollziehen und das war auch wirklich die einzige Sache, die mich an dem Buch frustriert hat.

 

Es ist absolut empfehlenswert, vor allem wenn man mal was anderes lesen will, als das Übliche. Durch die Nachrichten bekommt das Buch seinen ganz eigenen Charme und lässt sich trotz 448 Seiten wunderbar flüssig und schnell lesen.

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