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Bevor wir fallen - Sarina Bowen

Leseprobe - The Ivy Years 1
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Spoilerwarnung!

 

Dies ist der erste Band der "The Ivy Years"-Reihe!

 

Buchgattung: Roman - Broschiert

Originalsprache: Englisch

Übersetzer: Ralf Schmitz

Preis: 12,90 €

ISBN: 9783736307865

Seitenzahl: 320 Seiten

Verlag: LYX

 

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Klappentext

Wegen eines schweren Sportunfalls muss Corey Callahan das College im Rollstuhl beginnen. In ihrem Wohnheim trifft sie Adam Hartley, einen sexy Eishockeyspieler, der sich das Bein gebrochen hat und wegen seiner Krücken im benachbarten barrierefreien Zimmer untergebracht wurde. Ein Glücksfall, denn Adam behandelt sie als Einziger ganz normal. Corey entwickelt schnell Gefühle für Adam, die über enge Freundschaft weit hinausgehen - aber Adam hat eine wunderhübsche Freundin und gegen die hat Corey in ihrem Rollstuhl doch sowieso keine Chance ...

 

Rezension

Von Sarina Bowen hatte ich schon viel gehört, allerdings noch nichts gelesen. Mit "The Ivy Years - Bevor wir fallen" konnte sie mich jedoch absolut begeistern!

 

Das Cover finde ich ansprechend. Die Anordnung der Blumen sind schön aus und insgesamt in Kombination mit dem zentralen Titel sieht es wirklich gut aus. Die Blumen erinnern mich an ältere Zeichnungen, was ziemlich gut passt, weil das College auf das Corey geht ebenfalls schon 300 Jahre alt ist. 

 

Ich hatte auf den ersten Seiten seltsamerweise ein wenig Schwierigkeiten mich in die Geschichte zu finden, aber insgesamt habe ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen und mich schnell an den Schreibstil gewöhnt. 

 

Die Handlung wird durch den Klappentext schon gut zusammen gefasst, allerdings gab es einen großen Punkt, den ich sehr kompliziert fand. Insgesamt hat die Geschichte für mich nicht so viel Tiefe, wie einige andere Bücher in dem Genre, allerdings empfand ich das Buch dadurch nicht als schlecht. Das Buch bedient sich nicht an unheimlich viele Drama, sondern erzählt mit etwas weniger Tiefe über die Geschichte von Callahan und Hartley, denn die beiden nennen sich fast ausschließlich beim Nachnamen. Das ist ein kleiner Punkt, der mich etwas störte, denn Corey nennt ihn kein einziges Mal "Adam". Beide kommen aus dem Hockeybereich und beim Sport ist es ja nicht unüblich, sich beim Nachnamen zu rufen und ich kenne es auch aus meiner Schulzeit, dass die Kerle sich untereinander nur beim Nachnamen nennen, aber dadurch hätte man in dem Buch eventuell einen besonderen Moment unterstreichen können, wenn sie von ihrer Gewohnheit ablassen und die fast intimen Vornamen nutzen. 

 

Corey sitzt nach einem Hockeyunfall im Rollstuhl und Hartley bricht sich die Beine, weil er betrunken, um 2 Uhr nachts auf der Kletterwand rumhängt und abstürzt. So weit so gut. Corey fand ich ehrlich gesagt, obwohl sie sich viel beschwert und hin und wieder ins Jammern verfällt, wie sie selbst sagt, überhaupt nicht schlimm. Dazu muss man wissen, dass mir an einigen Ecken doch die Empathie fehlt und ich oft nicht hören kann, wie Menschen sich die ganze Zeit über irgendwas ausweinen, aber Corey empfand ich überhaupt nicht als anstrengend, oder zu weinerlich. Sie war an den richtigen Stellen optimistisch, aber eben auch nicht "zu zuversichtlich", sodass es unrealistisch wirkte. Corey ist für mich zwar eine authentische Protagonistin, aber auch hier fehlte es insgesamt an Tiefgang. Leider war das auch bei Hartley der Fall, der doch schon sehr mit seiner Verletzung im Mittelpunkt steht - ganz anders als Corey, die sich hier und da über Blicke und Treppenstufen beschwert, aber so einen richtigen Einblick bekommt man tatsächlich nicht. Aber (!) ich finde das völlig okay so. Es wirkt auf diese Weise, als würde man kein großes Ding daraus machen und das finde ich irgendwie cool.

 

Das Buch ist recht kurz und in sich abgeschlossen, da bleibt entweder Platz für viel Handlung, oder viel Tiefgang. Die Autorin entschied sich hier für viel Handlung, da man die ersten Kapitel doch schon größere Zeitsprünge macht, aber das störte mich kein bisschen. Neben Callahan und Hartley lernt man auch noch das nähere Umfeld der beiden kennen. Dort hat jede Figur ihre Rolle, die sie so weit auch gut einnimmt. 

 

Rückblickend betrachtet ist das Buch doch sehr vorhersehbar, jedoch sind das für mich sehr viele New Adult Geschichten, also auch kein großer Störfaktor. Der einzige Punkt, den ich nicht gut fand war die Entwicklung der beiden am Abend von Hartleys Geburtstag, wobei sowas leider nicht fern liegt und realistisch dargestellt war. 

 

Durch die Zeitsprünge am Anfang passiert alles natürlich sehr schnell, wodurch die Tiefe verloren geht, aber das ist mir lieber als gestrecktes Drama, was nicht authentisch wirkt. Nicht jedes Buch muss unfassbar tiefgehend sein. Insgesamt kann ich das Buch trotz der fehlenden Tiefe und seiner Vorhersehbarkeit empfehlen, weil es dennoch eine schöne Liebesgeschichte ist!

 

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