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One more Chance - Vi Keeland & Penelope Ward

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Spoilerwarnung!

 

Dies ist der erste Band der "Second Chances"-Reihe!

 

Buchgattung: Roman - Taschenbuch

Originalsprache: Englisch

Übersetzer: Antje Görnig

Preis: 10,- €

ISBN: 9783736309142

Seitenzahl: 317 Seiten

Verlag: LYX

 

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Bei diesem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar von LYX, welches ich kostenlos erhalten habe. Vielen Dank an den Verlag! Meine Meinung wird dadurch in keiner Weise positiv oder negativ beeinflusst!

 

Klappentext

Neue Stadt, neuer Job, neue Liebe – so lautet Aubreys Plan. Doch ein platter Reifen und ein kleiner Ziegenbock werfen alles durcheinander. Zum Glück macht der charmante Australier Chance nicht nur ihr Auto wieder flott, sondern überredet sie auch, die restliche Strecke nach Kalifornien gemeinsam zurückzulegen. Es folgen die glücklichsten Tage und aufregendsten Nächte, die Aubrey je erlebt hat, aber dann ist Chance auf einmal verschwunden … 

 

Rezension

Von Vi Keeland habe ich schon sehr viel Gutes gelesen und war deshalb sehr gespannt auf "One more Chance".

 

Das Cover ist sehr typisch für einen New Adult Roman. Es sieht ganz nett aus, aber hebt sich nicht besonders von der breiten Masse ab, finde ich.

 

Der Schreibstil lässt sich sehr gut lesen. Die beiden Autorinnen schreiben flüssig und sorgen für einen leichten Einstieg in die Geschichte. Mehr ist allerdings auch nicht hängen geblieben. Leider. Aubrey schwärmt ständig von Chance' ach-so-tollen australischem Akzent und wie feucht er sie doch werden lässt. Generell basierte mir das Buch tatsächlich zu sehr auf Sex.

 

Nachdem die beiden aufeinander treffen und ihre gemeinsame Reise antreten, geht es ständig nur um sexuelle Sticheleien. Chance zieht Aubrey damit auf, wie verklemmt sie doch sei, während sie sich darüber beschwert, wie pervers er doch wäre. Das war ziemlich schnell sehr nervig. Auch sonst fühlte es sich für mich so an, als hätten die beiden keinerlei Verbindung außer ihre primären Geschlechtsorgane (und Pixy. Aber von Pixy war ich auch nicht sonderlich angetan.).

 

In der zweiten Hälfte folgt ein Plottwist, der mich ziemlich beeindruckt hatte, weil ich damit absolut nicht gerechnet hätte. Dieser sorgte dann auch endlich für Spannung und ich habe das Buch recht zügig weiter gelesen. Prompt folgte aber auch etwas, was mir sehr sauer aufgestoßen ist. Chance stalkt Aubrey und anscheinend hat damit keiner ein Problem. Er nicht, sie nicht, die Barista bei Starbucks nicht und auch nicht die Barkeeperin, bei der er sich ausweint, weil Aubrey ihn nicht will. Stalking ist ein ernst zunehmendes Verbrechen und kann die betroffene Person psychisch sehr belasten, dem sollte man sich eigentlich bewusst sein. Aber Aubrey findet das ganz toll und Chance ist natürlich sooo verliebt in Aubrey, dass er nach kurzer Zeit ihren Tagesablauf in- und auswendig kennt. Ich fand das Ganze sehr befremdlich und absolut nicht süß oder ähnliches. Für mich ist Stalking, gerade weil ich es in meiner Familie selbst erlebt habe, sehr schlimm und kein Thema, was man in einem New Adult Roman schön reden kann. Deswegen gibt es da von meiner Seite aus auch ganz klaren Abzug.

 

Ansonsten dümpelt die Geschichte so vor sich hin. Aubrey kann sich nicht zwischen ihrem derzeitigen Freund und Chance entscheiden, genießt die Zeit mit Chance aber und hält ihn weiter hin, bis sie - oh Wunder - am Ende doch zusammen kommen. Einzig und allein den Titel in Verbindung mit dem Ende fand ich sehr süß und gut gewählt!

 

Ich weiß nicht, ob es an meinen hohen Erwartungen oder meinem Sinn für Humor lag, aber den Sinn für Humor von Chance und Aubrey konnte ich absolut nicht teilen. Ich fand ihre Dialoge nicht witzig, sondern war genervt von den ständigen Wiederholungen und fand ihre Gespräche flach, plump und irgendwie inhaltslos. Es ging nur um Sex, sie haben sich nie großartig über das Leben außerhalb des Bettes unterhalten. Außer 2–3 Gespräche kam über diese Themen wenig zustande - und das hat sich auch nicht geändert. Chance hat immer wieder nur erwähnt, dass er Aubrey zurückwill, damit er sie "vögeln", oder es ihr "besorgen" kann. Eine Stelle hat mich wirklich hoffen lassen, dass sich was ändert. Chance erwähnte, dass Aubrey glaubt, sie verbinde nichts, außer die sexuelle Komponente (Wo sie recht hat!), aber anscheinend stört sie das dann doch nicht mehr.

 

Insgesamt war das Buch für mich somit leider eher eine Enttäuschung und ich hoffe darauf, dass die Bücher von Vi Keeland im Alleingang besser sind, denn die stehen auch noch auf meiner Wunschliste. Für mich war es zu plump, oberflächlich und tatsächlich zu sexuell und dabei mag ich Sex eigentlich sehr gerne. Wer kein Problem damit hat, hat mit One more Chance sicherlich mehr Spaß als ich.

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